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Neurogenes Zittern - In Balance bleiben

Was ist eigentlich Neurogenes Zittern?

 

Das "neurogene Zittern" ist eine bemerkenswerte Methode, um Stress und Anspannung zu bewältigen. Es handelt sich dabei um eine natürliche körperliche Reaktion auf übermäßige Spannung, die oft unterdrückt wird.

Kleine Kinder und Tiere zeigen dieses Zittern, wenn sie Angst, Druck oder Ekel verspüren. Bei Erwachsenen wird diese Reaktion häufig vermieden, da Zittern fälschlicherweise als Zeichen von Schwäche betrachtet wird. Dabei ist es ein angeborener Mechanismus, der dem Körper hilft, das Ende der Anspannung einzuleiten und Entspannung herbeizuführen.

 

Diese Methode wurde bekannt durch Traumatherapeuten wie Dr. Peter Levine, der sie als Teil seiner Methode "(SE) Somatic Experiencing" zur Behandlung von Trauma-Patienten verwendet und fördert. Das "neurogene Zittern" ermöglicht nicht nur, dass der Körper zittert, wenn er es benötigt, sondern es kann auch bewusst ausgelöst und kontrolliert werden. Auf diese Weise können nachträglich Spannungen gelöst werden, die durch belastende Situationen entstanden sind.

 

Um diese Methode sicher und effektiv anzuwenden, ist es empfehlenswert, dies unter Anleitung eines geschulten Therapeuten zu tun. In unserer Praxis bieten wir auf Wunsch diese Methode als Teil der osteopathischen Behandlung an, um Stress abzubauen und Entspannung zu fördern. Das "neurogene Zittern" ist eine faszinierende Möglichkeit, den Körper in seiner natürlichen Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen.